Nach einer Phase der Inaktivität im Baugewerbe setzt in Leipzig eine deutliche zu vernehmende Trendwende ein. Über das gesamte Stadtgebiet verteilt, lässt sich derzeit ein Phänomen beobachten, welches Experten passend als „Baufrühling“ bezeichnen. Überall dort, wo Stillstand herrschte, prägen nun wieder Baufahrzeuge und umtriebige Arbeiter das Straßenbild unserer #LeipzigLieblingsstadt.
Laut einem kürzlich erschienenen Artikel der LVZ befinden sich rund 30 Großprojekte zwischen Startphase und Fertigstellung. Dadurch werden in naher Zukunft etwa 2.500 neue Wohnungen entstehen. Positiv zu erwähnen ist, dass der Großteil der Neubauimmobilien nach energieeffizientem KfW-40-Standard inklusive QNG gebaut wird.
Der Kontrast zum Vorjahr könnte kaum größer sein. Während 2025 überwiegend kleine Immobilienprojekte realisiert wurden, kehrt nun auch großflächiger Wohnungsbau zurück. Ein wesentlicher Motor für diesen Aufschwung ist eben jene gezielte Förderung seitens der Bundesregierung. Durch die attraktive Kombination der degressiven AfA und der Sonder-AfA für KfW-40-Neubauten mit QNG wurde ein massiver Anreiz für Investoren geschaffen. In den ersten 10 Jahren nach der Fertigstellung lassen sich so über 50 Prozent des Gebäudewertes steuerlich geltend machen.
Dima-Firmengründer und Immobilienfachmann Peter Zamarski sieht hierin den entscheidenden Hebel für die aktuelle Dynamik. Er betont die Relevanz der Kapitalanleger für die Stadtentwicklung: „Die Anleger tragen sicher 90 Prozent des aktuellen Aufschwungs beim Wohnungsneubau in Leipzig.“ Daher entstehen vorrangig hochwertige Energiesparhäuser. Die lokale Gruppe der Eigennutzer spiele laut ihm momentan eine eher untergeordnete Rolle.
Auffällig ist, dass sich der Baufrühling stark auf die Schließung innerstädtischer Baulücken konzentriert. In diesem Segment möchten wir 3 unserer Projekte nennen, welche sich durch eine harmonische Integration in bestehende Stadtstrukturen auszeichnen:
Neben den privaten Investoren leisten auch die Stadt Leipzig und der Bund spürbare Beiträge zur Entspannung des Marktes. In Stadtteilen wie Probstheida, Mockau oder Neulindenau entstehen hunderte Sozialwohnungen mit Mietpreisbindungen zwischen 6,50 Euro und 6,80 Euro. Auch die BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) engagiert sich aktiv, beispielsweise in der Nordstraße oder der Scharnhorststraße- Hier sind die Kaltmieten konsequent auf maximal 12 Euro gedeckelt. Dank dieser kombinierten Anstrengungen aus privatem Kapital und öffentlicher Förderung beginnt der Überhang von über 8.000 bereits genehmigten, aber bisher nicht gebauten Wohnungen nun zu schmelzen. Der Leipziger Baufrühling verkleinert damit die Lücke zwischen dem enormen Bedarf an Wohnraum und der tatsächlichen Bautätigkeit. Als Leipziger Immobilienmakler mit über 30 Jahren Expertise und Spezialisierung im Segment Neubauimmobilien sind unsere Immobilienmakler immer up to date, umfassend informiert und Ihr Ansprechpartner beim Kauf einer attraktiven Eigentumswohnung im Neubau.
Foto: KI generiert mit Gemini