GAP – Nach Abrissverbot folgt nun Sanierung

Wie wir im April 2016 schon auf unserem Blog berichteten, wird das frühere „Gästehaus des Ministerrates und Politbüro der DDR“ gegenüber dem Clara-Zetkin-Park nun endlich wiederbelebt. Diese letzte große Ruine im Musikviertel soll sich am liebsten schon 2019 in eine moderne Anlage mit mehr als 120 Wohnungen verwandeln. Das typische DDR-Gebäude wird um einen Neubau in der Haydnstraße ergänzt.

Ende der 60er ließ DDR-Staatschef Walter Ulbricht das Gästehaus am Park – kurz GAP, erbauen und sein Nachfolger Erich Honecker verbrachte dort regelmäßig einige Nächte. Der Keller wurde abhörsicher gemacht, Zimmer wurden für Franz Josef Strauß in bajuwarischen Landesfarben eingerichtet und dann – nach Verkauf und Versteigerung im Jahre 1995 – herrschte Leerstand.

Nachdem nun das Grundstück durch einen erfahrenen Bauträger erworben wurde, wird eifrig geplant, entworfen und bald gebaut. Die Leipziger Volkszeitung zitierte den Architekten: „Die zur Geländemitte weisenden Ecken des neuen Siebengeschossers würden abgerundet, damit Passanten eines Tages leichter erkennen können, was von 1968 und was von 2017 ist.“

Spaziert man durch dieses architektonisch herausragende Viertel, so fallen die prachtvollen Stadtvillen und modernen Neubauten, die Hochschulen und die großzügigen Parkanlagen auf. Also: Perfekte Lage, denkmalgerechte aufwendige Sanierung – klingt nach Wohnungen mit hohem Qualitätsanspruch.

Wir bleiben gespannt, wie sich das Gelände rund um das GAP optisch verändern wird und halten die Ohren gespitzt.

Warum wir Denkmal lieben

Warum wir Denkmal lieben

Der Verkauf von Denkmal-Liegenschaften gehört ebenso zum Kerngeschäft bei Dima Immobilien. Der Umgang damit erfordert Erfahrung, Interesse und Fachwissen. Ganz besonders in Leipzig, welches wegen seiner gut erhaltenen Substanz von Jugendstil- und Gründerzeithäusern, historische Villen und Denkmalschutz-Immobilien einen international renommierten Ruf besitzt. Entlang üppiger Parkanlagen und herrlichen Wasserstraßen erstrecken sich die größten zusammenhängenden „klassischen Viertel“ in Europa.

Ästhetisches Interesse ist jedoch nur einer von vielen Gründen, warum Denkmalschutz-Immobilien begehrte Kaufobjekte sind. Die Investition in ein Denkmal lohnt wegen vielfältigen Abschreibungsmöglichkeiten auch finanziell. Eigennutzer und Kapitalanleger können im Spektrum von Sanierungskosten bis hin zu Finanzierungsanteilen steuerliche Vorteile geltend machen.

Klassifiziert werden die Denkmal-Immobilien durch ihre erhaltenswerte Bausubstanz. Fassadenschmuck, Stuck-Elemente, Ausstattungsbesonderheiten wie Holzdielen und der Kern klassischer Bauweise sollen möglichst originalgetreu erhalten bleiben. Vor diesem Hintergrund werden Denkmalschutz-Immobilien, in enger Abstimmung mit den städtischen Behörden, aufwendig saniert. Unser Ziel ist der wertsteigernde Erhalt dieser unverwechselbaren Bauwerke.