Polygraph Leipzig – Fabrikdenkmal in Anger-Crottendorf
27. Januar 2015

Polygraph Leipzig – Fabrikdenkmal in Anger-Crottendorf

Leipzig erlebt zurzeit einen Bauboom wie nie zuvor. Die Einwohnerzahlen steigen und die Nachfrage nach modernen Wohnungen wächst. Im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf ist nun die Sanierung des Industriegeländes (Polygraph Leipzig Areal) um die Villa Karl Krause geplant. Die schon fertig sanierte Villa Karl Krause befindet sich sogar schon bei uns in der Vermietung.

Das östliche Gelände des Polygraph Leipzig erwarb nun die Deutsche Gesellschaft für Grundbesitz AG (DGG AG). Nachdem bis 1994 die Buchbindermaschinenwerke Leipzig auf dem Gelände ansässig waren, wurden die Produktionshallen abgerissen und das Gelände seitdem mit wild wachsenden Bäumen und Büschen überseht. Die Fabrik wurde damals von Unternehmer-Legende Karl Krause gegründet. In Ihr wurde Ende der 1920er Jahre die Kopiermaschine erfunden. Die Entwicklung war für damalige Verhältnisse so herausragend, dass die Fabrik auf dem heutigen Polygraph Leipzig Gelände der größte Arbeitgeber des Stadtteils war.

Zur Sanierung steht heute nur noch ein ungenutztes Gebäude – das fünfstöckige Industriedenkmal in der Theodor-Neubauer-Str. 60. Dieser Denkmal erinnert – den Baustil betrachtend – stark an die vor Jahren sanierten Buntgarnwerke in Plagwitz. Nach der Denkmalsanierung sollen in dem Backsteingebäude 100 Wohnungen entstehen. Die Arbeiten sollen laut DGG noch dieses Jahr beginnen.

Für das stark begrünte Areal um die Villa Krause sowie des Industriedenkmals plant das Bauunternehmen weitere 100 Wohnung in Neubauten entstehen zu lassen sowie einzelne Stadthäuser zu errichten. Ein wichtiger Bestandteil wird aber sein, die Grünflächen zu strukturieren und zu erhalten und damit den Wohnwert im Stadtteil Anger-Crottendorf zu steigern. In die gesamte Anlage plant die DGG ein Investitionsvolumen von 65 Millionen Euro aufzubieten.

Dima wird Sie über die Denkmal Eigentumswohnungen auf dem Laufenden halten. Vorabinformationen erhalten Sie bei uns im Büro unter 0341-5807090 oder per E-Mail.

 

Ist ein Denkmal besser?

Der Verkauf von Denkmal-Liegenschaften gehört zum Kerngeschäft bei Dima Immobilien. Der Umgang damit erfordert Erfahrung, Interesse und Know-how. Ganz besonders in Leipzig, das wegen seiner gut erhaltenen Substanz von Jugendstil- und Gründerzeithäusern, Denkmal-Villen und Denkmalschutz-Immobilien einen internationalen Ruf besitzt. Entlang üppiger Parkanlagen und mit Booten befahrbarer Wasserstraßen erstrecken sich die größten zusammenhängenden "klassischen" Viertel in Europa.

Ästhetisch-historisches Interesse ist jedoch nur einer von vielen Gründen, warum Denkmalschutz-Immobilien begehrte Kauf-Objekte sind. Die Investition in ein Denkmal-Haus lohnt durch vielfältige Abschreibungsmöglichkeiten auch finanziell. Eigennutzer und Kapital-Investoren können im Spektrum von Sanierungskosten bis hin zu Finanzierungsanteilen steuerliche Vorteile geltend machen. Wir beraten Sie gern zu weiteren Einzelheiten.

Klassifiziert werden die Denkmal-Immobilien durch ihre erhaltenswerte Bausubstanz. Fassadenschmuck, Stuck-Elemente innen und außen, Ausstattungsbesonderheiten wie Holzdielen und der Kern klassischer Bauweise sollen möglichst originalgetreu erhalten werden. Vor diesem Hintergrund werden Denkmalschutz-Immobilien aufwendig saniert. Unser Ziel ist der wertsteigernde Erhalt der Denkmal-Gebäude.

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